Sternenhimmel über Wackersberg
Sternenhimmel über Wackersberg
Wackersberger Sternenhimmel
Wackersberger Sternenhimmel

Auf dieser Seite dreht sich alles um Sonne, Mond, Planeten, Sternschnuppen und alles andere, was sich in unserem Sonnensystem so tummelt, außer den Kometen, die haben sogar ihre eigene Seite. Hier erfahren Sie was sich auf der Sonne tut, Sie finden immer wieder mal fotografische Blicke zum Mond, Sie erfahren, wo Sie die Planeten finden und was sie in einem kleinen Teleskop von sich zeigen und noch vieles mehr. Bei den Beschreibungen der Objekte beschränke ich mich auf das notwendige Minimum, alles weitere gibt es heute ja z.B. auf Wikipedia.

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Die beiden größten Planeten, Jupiter und Saturn sowie der rote Planet Mars geben sich am Abendhimmel die Ehre.

Jupiter und Saturn über dem Isarwinkel bei Wackersberg am 22.8.2022

Anfang November steht gegen 18 Uhr der strahlend helle Riesenplanet Jupiter auf etwa halber Höhe am südöstlichen Himmel. Etwas weiter rechts von ihm finden wir den Ringplaneten Saturn als zweithellsten "Stern" direkt im Süden. Er leuchtet in einem ruhigen gelblichen Licht. Saturn könnte vielleicht mit dem Stern Fomalhaut verwechselt werden, der Stern steht allerdings deutlich tiefer über dem südlichen Hrizont (s. Foto oben).

Jetzt ist die Zeit noch gut, um sich Jupiter und Saturn mal mit einem Teleskop anzusehen!

 

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Schon ein kleines Spektiv oder Teleskop genügt, um den Saturn mit seinem Ring zu erkennen! Schon ab 40-facher Vergrößerung ist der Ringplanet eindeutig zu erkennen! Und das gilt nicht nur für Sterngucker, sondern auch für alle anderen Arten von Beobachtern, die sonst mit Sternen nichts am Hut haben.

Zeigen Sie Ihren Kindern, Verwandten, Freunden und Nachbarn dieses einmalige Himmelswunder!

                                           Saturn ist ein himmlischer Blockbuster!

Jupiter mit den vier Galileischen Monden

Das gilt übrigends auch für den Jupiter, auch wenn er keinen sichbaren Ring vorweisen kann. Dafür sind seine vier Galileischen Monde einmalig, deren relativ kurze Umlaufzeiten ihre Positionen Abend für Abend verändert darstellen. Wenn zwei dieser Monde aus unserer Perspektive eng zusammenstehen, dann lassen sich ihre Positionsänderungen schon nach Minuten erkennen! Die 12 Erddurchmesser große Gaskugel des Jupiter ist von vielen Streifen und Sturmovalen durchsetzt, von denen die größten bereits unter guten Beobchtungsbedingungen mit kleinen Teleskopen zu erkennen sind.

Der Mars am östlichen Abendhimmel

Der Mars am östlichen Abendhimmel

Mars im Sternbild Stier am 17.10.2022

Unser äußerer Nachbarplanet Mars taucht im November gegen 19 Uhr am nordöstlichen Horizont auf. Er steht als heller rötlicher "Stern" zwischen den Hörnern des Sternbildes Stier. Auf unserer sonnennäheren Umlaufbahn holen wir den Mars langsam ein, um ihn schließlich Anfang Dezember zu überrunden.

Der Abendhimmel wartet auf Planeten

                 Die Sonne - der Stern vor unserer Haustüre - am 10. November 2022

     Durchmesser: 1,4 Millionen Kilometer, das entspricht 109 Erddurchmessern!

Die Sonne ist der Mittelpunkt unseres Sonnensystems. Vor etwa 4,6 Milliarden Jahren entstand der Stern aus einer sich zusammenziehenden Wolke aus Gas und Staub. Ein Stern von schätzungsweise 200 Milliarden in unserer Heimatgalaxie war geboren. Mit der Sonne entstanden auch die Planeten.

Die Sonne ist zwar ein kleiner, durchschnittlicher Stern, dafür ist sie aber sehr konstant in ihrer Energieabstrahlung und mit einer Lebensdauer von rund 10 Milliarden Jahren erfüllt sie damit schon zwei wichtige Bedingungen für die Entstehung von Leben in ihrem System von Planeten und Monden.

Wie die meisten aller Sterne, so erzeugt auch die Sonne ihre schier unermeßliche Energie durch die Verschmelzung von Wasserstoff zu Helium. Dieser Prozeß läuft im Zentrum der Sonne bei einer Temperatur von etwa 15 Millionen Grad ab. An der Oberfläche der Gaskugel beträgt die Temperatur noch rund 5500 Grad Celsius. Wenn Magnetfelder den Wärmefluß zur Oberfläche in dem elektrisch geladenen Gas (Plasma) behindern, so macht sich dies durch Sonnenflecken bemerkbar. In ihren dunkelsten Bereichen liegt die Temperatur etwa 1500 Grad unter der der Umgebung. Diese Flecken können innerhalb von Stunden entstehen, aber auch genauso schnell wieder verschwinden, wohl aber auch über Wochen sichtbar bleiben.

Neben den, mit geeigneten Sonnenfiltern leicht zu beobachtenden Sonnenflecken, möchte ich Ihnen aber auch Fotos von sogenannten Protuberanzen zeigen. Diese über den Sonnenrand aufsteigenden Gasauswürfe sind nur mit Spezialfernrohren zu beobachten aber ungemein faszinierend.

 

 !!! Nie ohne spezielle Sonnenfilter vor der Optik in die Sonne schauen - Erblindungsgefahr  !!!                            Diese Filter erhalten Sie, auch für Ihre Optik, im Astro-Fachhandel.

 

         Für noch viel mehr aktuelle Sonne, hier geht es zum Sonnenbeobachtungssatelliten

 

                                            

Detailaufnahme einer Fleckengruppe vom 12.7.2022.

Diese herrliche Sonnenfleckengruppe vom 12.7.2022 hatte gewaltige Ausmaße. Ihre Gesamtlänge betrug 150 000 Kilometer, das heißt, es hätten 12 Erdkugeln nebeneinander der Länge nach Platz!

Der moderne Ikarus

Nein, das ist nicht der alte Ikarus, das ist modernstes Fluggerät. Aber auch all die elektronische Technik ist nicht vor Beeinträchtigungen durch die Sonne gefeit. Sogenannte Sonnenstürme in Form von Strahlungsausbrüchen oder coronalen Masseauswürfen können die Funktion von elektronischer und digitaler Technik behindern. Dies ist einer der Gründe, warum unser Zentralgestirn von professionellen Sonnenobservatorien weltweit ununterbrochen beobachtet wird.

Passagierflugzeug vor der Sonne bei leichter Bewölkung am 21.5.22

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Sonnige Emojis

Sonnenflecken sind Abkühlung in den äußeren Gasschichten, verursacht durch starke Magnetfelder, die den Wärmefluß zur Sonnenoberfläche behindern. Sie sind dadurch ständigen Veränderungen unterworfen und bilden hin und wieder skurrile Anblicke, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

Die Flecken haben eine Temperatur von etwa 1500 Grad Celsius weniger als die 5500 Grad heiße ungestörte Sonnenoberfläche (Photosphäre).

Sonne mit "Emoji" am 29.6.2021

 

 

 

Am 29. Juni 2021 führte ein kosmischer, oder sollte ich vielleicht eher sagen: ein komischer Zufall zu einem besonderen Anblick eines Sonnenfleckes, den man wohl als das

 

Größte Emoji des Sonnensystems

 

bezeichnen kann. Wenn jemand von Ihnen ein Emoji mit einem Kopfdurchmesser von mehr als 30 000 Kilometern kennt, dann bitte bei mir melden!

 

Schon am folgenden Tag war von dem sonnenbebrillten Gesicht nichts mehr zu erkennen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonnenflecken können aber auch ein freundliches Gesicht zeigen, so wie dieses sonnige Emoji vom 27. März 2022 mit einer Größe von rund 20 000 Kilometern.

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Bergsommer (Rejoice in the Sun)

Eine spektakuläre Protuberanz stieg am 15. August 2016 über den Sonnenrand. Das elektrisch geladene Gas erreichte durch ein Magnetfeld eine Höhe von rund 230 000 Kilometer. Als Dreingabe gab es bei Sonnenuntergang noch die friedlich grasenden Jungkühe auf dem Blomberg, was uns wieder einmal zeigt, in welcher faszinierenden Welt wir leben und doch so wenig davon mitbekommen.

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Fotogener Sonnenrand am 9.5.2013

Einen besonderen Anblick bot der südwestliche Sonnenrand am 9. Mai. Zum einen ist auf den Fotos  noch die große Fleckengruppe vom 5.Mai zu sehen und man kann sehr gut erkennen, wie sie sich in nur vier Tagen verändert hat. Zudem wanderte die Fleckengruppe durch die Sonnendrehung näher an den südwestlichen Sonnenrand.

 

Die beiden oberen Aufnah- men zeigen unseren Tages- stern im Wasserstofflicht. Darauf ziert eine riesige  Sonnenprotuberanz den südwestlichen Sonnenrand. Sie dürfte eine Höhe von 100 000 km und eine Breite von fast 300 000 km erreicht haben.

Sonneneruption am 5.5.2013

Von 0 auf 100 000 Kilometer Höhe in nur einer Stunde!

 

Das entspricht etwa einer Geschwindigkeit von 28 km pro Sekunde, mit der Sonnenplasma (elektrisch geladenes Gas) durch Magnetfelder von der Sonne weggeschleudert wird. Wenn Sonnenplasma stark genug beschleunigt wird, verläßt es den Stern und fliegt in den interplanetaren Raum. Man spricht dabei von einem Koronalen Massenauswurf. Trifft so ein Massenauswurf auf die Erde, so kann dies zu Beeinträchtigungen in der Kommunikations- und Energietechnik führen und sogar in unseren Breiten können dann Polarlichter den Nachthimmel erleuchten.